Praxis für Tierphysiotherapie & Pferdeosteopathie

420366 154982847951115 146688111 nIlona - Die Pferdeosteopathin

Nach meinem Abitur verweilte ich erst einmal 10 viel zu lange Jahre in einem kaufmännischen Beruf.
Anfangs erledigte ich nur am Wochenende die Buchhaltung in der Praxis von meiner Mutter.
Sehr schnell bemerkte ich, dass ein Beruf mit Tieren auch meine Berufung ist.

Die Osteopathie faszinierte mich schon immer, und so suchte ich nach einer fundierten Schule, wo ich nach einer mehrjährigen Ausbildung die Prüfung zur Tierosteopathin Schwerpunkt Pferd erfolgreich abgeschlossen habe.

Privat lebe ich mit (m)einem Mann, einem Hund, 5 Katzen und zwei Kaninchen zusammen.
Eines meiner größten Hobby´s ist seit Kindheit an natürlich das Reiten. Früher mehr oder weniger erfolgreich Dressur, derzeit nur noch Freizeit.
Unsere Pferde leben in einem Aktivstall neben unserer Praxis.


Was ist Osteopathie?

Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben

Die Osteopathie betrachtet den Organismus als Ganzes.
Der Arzt Dr. Taylor Still – Begründer der Humanosteopathie - verglich dies mit einem Uhrwerk:
„Wenn nur ein Rädchen langsamer läuft, leidet der gesamte Mechanismus“.
Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Methode, die nicht das Symptom, sondern die Ursache des Problems behandelt. Die Aufgabe eines Pferdeosteopathen ist, Bewegungseinschränkungen, auf Grund seiner genauen Kenntnisse der Anatomie und Physiologie des Pferdes zu erkennen. Dies geschieht durch eine gründliche manuelle Untersuchung des Körpers - der Gelenke, Muskeln, Nerven, Verdauungs- und Atmungsorgane, Zähne und Hufsituation.

In der Osteopathie arbeitet man nicht gegen das Pferd / Tier, somit sind Hilfsmittel wie Nasenbremse etc. ausgeschlossen und sogar kontraproduktiv.

Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?
Pferde besuche ich vor Ort in ihrer gewohnten Umgebung.
Für eine gründliche Untersuchung und Behandlung benötige ich erst einmal genügend Zeit ( ca. 1-1,5h).

Zuerst habe ich sehr viele Fragen über das zu behandelnde Pferd wie z.B. Fütterung, Haltung, Kot, Vorerkrankungen, derzeitiges Problem etc.
Danach erfolgt eine Begutachtung (muskulär, Winkelung, Stellung).
Der Sichtbefund erfolgt an der Longe in den einzelnen Gangarten auf beiden Seiten, dafür benötigen wir einen geeigneten Platz.
Für die weiterfolgende Untersuchungen benötigen wir ebenfalls einen weichen rutschfesten Boden. Behandlungen in der Box oder rutschiger Stallgasse lehne ich grundsätzlich ab.

Nach der Untersuchung wird das Pferd behandelt, anschließend wird nochmals longiert.
Zusätzlich wird der Sattel und das Zaumzeug überprüft, ggf. muss ich das Pferd auch unter dem Reiter sehen.

Zu guter Letzt zeige ich noch Übungen, die sie selbst mit Ihrem Pferd durchführen können. Diesen Therapieplan bekommen sie per Email mit Bildern zugesendet.

Nach der Behandlung sollte das Pferd die Möglichkeit haben sich zu Bewegen, es sollte jedoch nicht geritten werden.